Die EMC Information Heritage-Initiative würdigt Organisationen und Einzelpersonen, die sich für den Schutz und die Erhaltung des Informationserbes der Menschheit engagieren. EMC und die EMC Partner im Rahmen dieser gemeinnützigen Firmeninitiative sind der Meinung, dass Informationen erhalten, geschützt und in digitaler Form global zugänglich gemacht werden sollten.
Unser Beitrag zur Erhaltung unersetzlicher Werte
Im Rahmen dieser Initiative werden historische Dokumente und Kulturgüter für Forschung und Lehre im Internet zur Verfügung gestellt. EMC und die Partner arbeiten mit verschiedenen Organisationen weltweit zusammen, um wertvolle Informationen zu schützen und den Zugang zu internationalen Kulturgütern zu verbessern.
Zusätzlich zu den Investitionen, die von Partnern in dieser Initiative getätigt werden, leistet EMC finanzielle Unterstützung und stellt Sachspenden sowie sein umfangreiches Fachwissen zur Verfügung. Dieser Beitrag ergänzt die weiteren gemeinnützigen Unternehmensprogramme von EMC.
Schutz für unser Informationserbe
Derzeit sind ein Großteil der unschätzbar wertvollen, unersetzlichen Informationen des Weltkulturerbes nicht digitalisiert und daher in Gefahr. Sie befinden sich in den Sammlungen von Nationalmuseen und den Archiven der großen internationalen Institutionen in den Bereichen Wissenschaft, Technik, Handel und Finanzwesen. Dazu zählen auch die wertvollen Sammlungen in kleinen Gemeindebibliothekensowie andere Objekte in öffentlichen Institutionen und in privater Hand.
Anerkennung des Engagements für das Informationserbe
Weltweit engagieren sich Einzelpersonen und Organisationen für die Erhaltung und Digitalisierung von Informationssammlungen und -übersichten. Zur Förderung im Rahmen dieser Initiative muss die betreffende Person bzw. das Projekt auf Leistungen – oder hohes Potenzial –in einer oder mehreren Schlüsselrollen verweisen können:
Guardian: Nutzt effektiv alle Aspekte der Digitalisierung zur Erhaltung und zum Schutz des Informationserbes der Menschheit.
Guide: Setzt digitale Hilfsmittel ein, um den Zugang zum Informationserbe zu erleichtern.
Advocate: Verwendet digitale Hilfsmittel, um die effektive Erhaltung von Informationen, die zum Informationserbe gehören, zu fördern,oder setzt diese ein, um die Informationen für die Nutzung im Bildungswesen bereitzustellen.
Im Rahmen der Initiative ausgezeichnete Organisationen bei der Arbeit
Im Folgenden sind einige der Organisationen aufgeführt, die sich nach Beurteilung von EMC vorbildlich für die Erhaltung und Digitalisierung von Informationen als Bestandteil des Weltkulturerbes einsetzen:
Finca Vigía Foundation, Ernest Hemingway
Die Finca Vigía bei Havanna in Kuba war von 1940 bis 1960 der Hauptwohnsitz des weltberühmten Autors Ernest Hemingway. Nach seinem Tod im Jahr 1961 ging sie in die Zuständigkeit des kubanischen Nationalrates zur Erhaltung der Kulturgüter (El Consejo Nacional de Patrimonio Cultural, CNPC) über, der sich seither dafür einsetzt, Hemingways literarisches und kulturelles Erbe zu erhalten. Am 10. Mai 2010 kündigte EMCdie Bereitstellung von Systemen und technischem Support an, um die Finca Vigía Foundation bei der Instandhaltung der Bücher, Kunstwerke, Briefe, Fotos, Notizbücher und Manuskripte des Autors in der Finca Vigía zu unterstützen. Die Originale verbleiben in Kuba. Digitale Kopien werden im John F. Kennedy Presidential Library &Museum in Boston, Massachusetts ausgestellt. Eine verschlüsselte Backup-Kopie wird zu Disaster-Recovery-Zwecken in einer EMC Cloud gespeichert. Durch dieses Projekt erhält die Welt einen intimen Einblick in das Leben eines bedeutenden Autors des 20. Jahrhunderts.
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Herzogin Anna Amalia Bibliothek (Weimar, Deutschland)
Im September 2004 wurde die Herzogin Anna Amalia Bibliothek, deren Bestand eine einmalige Sammlung von Erstausgaben des Faust und Dokumente von Goethe sowie Tausende andere Bücher, Karten und Atlanten aus dem 15. bis 19. Jahrhundert umfasst, bei einem Brand schwer beschädigt. Durch das Feuer wurden mehr als 50.000 unersetzlich wertvolle Bücher und Manuskripte zerstört und Zehntausende anderer Objekte schwer beschädigt. Im Jahr 2006 wurde mit der Archivierung und Digitalisierung des verbleibenden Bestandes begonnen, der jetzt weltweit online zugänglich ist.
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Interview mit dem Leiter der Anna Amalia Bibliothek
Jikji (Korea)
Das Buch „Baekunhwasang Chorok Buljo Jikji Simche Yojol“ („Anthologie der Zen-Lehren großer buddhistischer Priester“) ist das weltweit erste bekannte Dokument, das mit beweglichen Drucktypen aus Metall erstellt wurde. Priester des Heungdeok-sa Tempels erfanden den Prozess und setzten ihn für den Druck des Jikji im Jahr 1377 ein. Damit datiert diese Leistung 78 Jahre vor der Gutenberg-Bibel. Jikji Band II befindet sich seit 1950 im Besitz der Bibliothque Nationale de France. Band I bleibt jedoch verschollen und gehört jetzt nach Entscheidung der UNESCO (United Nations Educational, Scientific, and Cultural Organization) zum „Memory of the World“ (Gedächtnis der Menschheit).
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UNESCO/Jikji, Memory of the World
JFK-Bibliothek (Boston, USA)
Das John F. Kennedy Presidential Library &Museum digitalisiert und archiviert seine komplette Sammlung, einschließlich 8,4 Millionen Seiten persönlicher Aufzeichnungen, Kongressdokumente und Dokumente aus der Präsidentschaftszeit von John F. Kennedy, 9.000 Stunden Audioaufzeichnungen, 2,3 Millionen Meter Filmmaterial, 1.200 Stunden Videoaufzeichnungen, 400.000 Fotografien und 40 Millionen Seiten, die von Personen gespendet wurden, die mit der Kennedy-Regierung und dem geschichtlichen Geschehen Mitte des 20. Jahrhunderts in Verbindung standen.
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Leonardo3
Leonardo da Vinci (1452-1519) war einer der größten Intellektuellen der Menschheit. Mehr als 5.000 Seiten seiner Notizen sind noch vorhanden, einschließlich des berühmten Manuskripts „Über den Flug der Vögel“ (Codex on Flight) und seiner durch Vögel inspirierten Zeichnungen von Flugapparaten. Das Multimedialabor Leonardo3, in dem aus da Vincis Manuskripten ein digitaler „Codex Atlanticus“ generiert wurde, macht das Genie Leonardos auf atemberaubende Weise wieder lebendig. Zum ersten Mal können Besucher in fesselnden, hochauflösenden 3D-Rekonstruktionen nachempfinden, wie sich Leonardo die Details seiner erstaunlichen Maschinen wirklich vorgestellt haben muss. Der „Codex Atlanticus“ und das Manuskript „Über den Flug der Vögel“ werden im Rahmen von Museumsausstellungen in aller Welt präsentiert.
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Library of Congress (Washington, D.C., USA)
Bei der Erhaltung geht es nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um die Zukunft. Die Library of Congress in den USA verfügt über eine Sammlung mit mehr als 134 Millionen Exemplaren und steht an der Spitze des National Digital Information Infrastructure and Preservation-Programms, das im Dezember 2000 vom US-Kongress genehmigt wurde. Die Bibliothek arbeitet mit Bundesbehörden und anderen Institutionen der Informations-Community zusammen, um zum Nutzen gegenwärtiger und zukünftiger Generationen Objekte und bereits digital erzeugte Materialien zu sammeln, zu archivieren und zu erhalten. Derzeit werden von der Bibliothek zwischen 750.000 und 1.000.000 Objekte jährlich digitalisiert und kopiert. Am 5. Juni 2007 gab EMC die Verleihung des EMC Information Leadership Awards an Laura Campbell, Associate Librarian for Strategic Initiatives und NDIIPP-Leiterin der LoC, bekannt.
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Library Of Congress: Laura Campbell erhält EMC Information Leadership Award
Smithsonian Institution (Washington, D.C., USA)
Seit mehr als zwei Jahrzehnten arbeitet die Smithsonian Institution kontinuierlich an der Digitalisierung ihrer umfangreichen Sammlungen. Jetzt werden Vorbereitungen für ein großes Digitalisierungsprojekt getroffen. Die Digitalisierung der Sammlung ist kein Ersatz für die Besichtigung der Ausstellungsstücke im Museum. Sie ermöglicht jedoch besseren Zugang zu dem bedeutenden Informationsbestand der Smithsonian Institution – darunter auch Artefakte, die wegen ihres Zustands oder aufgrund von Platzmangel derzeit nicht ausgestellt werden können.
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Yad Vashem (Jerusalem, Israel)
Yad Vashem, die Gedenkstätte der Märtyrer und Helden des Staates Israel im Holocaust, wurde 1953 begründet. Der 182.000 Quadratmeter große Komplex umfasst Museen, Denkmäler und Gärten, Ausstellungshallen, Archive und Bibliotheken. Das Zentrum ist eine Gedenkstätte, die an die Vernichtung von sechs Millionen Juden, die Zerstörung ihrer Gemeinden, die Widerstandskämpfer in den Ghettos sowie die Menschen, die ihr eigenes Leben riskierten, um Juden zu retten, erinnert. Am 28. April 2003 kündigte EMC die Einrichtung des Yad Vashem Data Storage and Recovery Centers an, und im Jahr 2005 wurde mit der Digitalisierung des Bildmaterials zum Holocaust begonnen.
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