EMC bringt neue Versionen für System-Management und IP-Netzwerkanalyse heraus
MÜNCHEN. - 15. Dezember 2006

Mit den Software-Lösungen EMC Smarts IP Availability Manager 7.0 und dem EMC Smarts Service Assurance Manager 7.0 aktualisiert EMC sein Portfolio für das End-to-End-Management komplexer Netzwerkumgebungen. Die neuen Versionen erhöhen die Sicherheit und unterstützen Multiprotocol Label Switching (MPLS). Sie ermöglichen auch die Authentifizierung über SNMPv3-Traps. Das ist eine wichtige Voraussetzung für den Einsatz in der öffentlichen Verwaltung oder bei Anbietern von Managed Services. So profitieren Anwender von zwei Sicherheitsstufen: der Paketverschlüsselung und der vollen Verschlüsselung und Authentifizierung bei der Abfrage und beim Zugriff. Eine weitere neue Funktion nennt sich IP-Tagging. Das Feature erleichtert den Umgang mit überschneidungen von IP-Adressen in IP- und MPLS-Umgebungen. Smarts kann nun verschiedene Links mit der gleichen Adresse identifizieren und überwachen, so dass doppelte Adressen auch über Domaingrenzen hinweg eindeutig zugeordnet werden. Zudem wurde die Kompatibilität beider Lösungen um zahlreiche Anwendungen und Systeme wie etwa HPs Mercury SiteScope ausgeweitet.

Der EMC Smarts IP Availability Manager automatisiert die Echtzeit-Ursachenanalyse kritischer Netzwerk-Konnektivitätsprobleme auf allen Ebenen, einschließlich NAS-Konnektivität (Network-Attached Storage). So filtert die Software aus tausenden unüberschaubaren Netzwerkereignissen nur noch eine Hand voll ursächlicher Probleme heraus. Der EMC Smarts Service Assurance Manager integriert und korreliert Topologie, Ereignisse und Analysen aus mehreren Quellen und erstellt in Echtzeit einen End-to-End-überblick der IT-Umgebung und veranschaulicht die Auswirkungen eventueller Fehler für das Unternehmen.

Weitere Upgrade-Funktionen im Detail

MPLS Service Triage: Die Smarts Suite isoliert MPLS-Service-Unterbrechungen bis hinunter auf die LSP (Label Switched Path)-Verbindung. LSPs transportieren Benutzerdaten durch das MPLS-Netzwerk. Indem die End-to-End-Konnektivität der Datenpfade gezielt mit LSP-Pings getestet werden, reduziert Smarts die Zeit, die bei einer Service-Verschlechterung für die Ursachenforschung anfällt. Service Level Agreements lassen sich so verlässlicher einhalten.

Anwendungs- und System-Integration mit Mercury SiteScope: über diese Schnittstelle zwischen den neuen Versionen der Smarts-Lösungen und Mercury SiteScope, einem agentenlosen überwachungs-Management für IT-Infrastrukturen, werden Warnungen und tägliche Logs aus jedem der mehr als 65 Service-Monitore von SiteScope für Systeme, Anwendungen, Webseiten und Netzwerke gesammelt. SiteScope erstellt Warnungen für die unterschiedlichsten Grenzwertüberschreitungen bei Verfügbarkeit und Performance. Die Smarts-Software sammelt und verarbeitet diese und zeigt sie über alle Technologie-Bereiche hinweg an. Kunden können die Vorteile des generischen Smarts-Ansatzes zum Netzwerkmanagement nutzen, ohne bereits getätigte Investitionen in bestehende Lösungen wie SiteScope zu gefährden.

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