Automatische Fehleranalyse in vernetzten Speichersystemen
SCHWALBACH. - 26. April 2006

Mit EMC Smarts Storage Insight for Availability bietet EMC ab sofort eine Lösung, die automatisch Ursache und Auswirkungen von Störungen in Fibre Channel SANs (Storage Area Networks) analysiert. Die Software ergänzt EMC ControlCenter und identifiziert automatisch die einzelnen SAN-Bausteine sowie deren Beziehungen untereinander. Integrierte Analysefunktionen ermitteln zudem die möglichen Auswirkungen von Fehlfunktionen im SAN auf andere Infrastrukturelemente wie Symmetrix- und CLARiiON-Speichersysteme, SAN Switches, Host-Geräte, Dateisysteme, logische Pfade von EMC PowerPath sowie Celerra NAS-Systeme. Damit reduziert Storage Insight for Availability Ausfallzeiten und die durchschnittliche Dauer der Wiederherstellung. Zusammen mit dem EMC Smarts IP Availability Manager erhalten Anwender so umfassenden Einblick in ihre SAN- und IP-Infrastrukturen, stellen die Verfügbarkeit ihrer geschäftskritischen Anwendungen und Services und damit die Service Level Agreements mit ihren Kunden sicher.

Aus der Vielzahl gemeldeter Symptome eines Problems im SAN analysiert die neue Software automatisch die Ursachen heraus und priorisiert diese. Tausende Fehlermeldungen, die normalerweise auf der Management-Konsole erscheinen, werden so auf einige wenige reduziert, die der Administrator zielgerichtet und schnell beheben kann. "Angesichts der Komplexität heutiger IT-Infrastrukturen kann eine einzelne Störung in einer Domain eine Flut von Alarmen und Fehlermeldungen auslösen, die sich über das Netzwerk und die Applikationen ausweiten", sagt Tony Asaro, Senior Analyst bei der Enterprise Storage Group. "Dadurch, dass Smarts Storage Insight die Ursachen miteinander in Beziehung setzt, kann die Software schnell feststellen, ob ein Problem in der IP-Infrastruktur oder im Fibre Channel SAN besteht. Unternehmen können dadurch ihre Produktivität steigern, da nicht mehrere Administratoren gleichzeitig an der Lösung ein und desselben Problems arbeiten brauchen."

Basierend auf dem semantischen Datenmodell von Smarts, das Geräte, Beziehungen, Verhaltensweisen und Interaktionen auf allen Ebenen von SANs und IP-Netzen abbildet, erkennt und analysiert die neue Lösung die Beziehungen zwischen IP-Netzwerk und Speicherinfrastruktur. änderungen in der Topologie werden automatisch erkannt und umgesetzt. Die Smarts-Technologie arbeitet über Domain-Grenzen hinweg und kann somit Störungen im Fibre Channel- und IP-Umfeld auf die ursächlichen Fehler zurückführen, auch wenn die Auswirkungen über verschiedene Domains ausstrahlen.

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