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Presseerklärungen

Datenwachstum verdoppelt sich alle zwei Jahre

Höhepunkte

  • Neue IDC Digital Universe Studie im Auftrag von EMC ermittelt das weltweite Datenwachstum
  • 2011 werden voraussichtlich 1,8 Zettabyte Daten erzeugt und kopiert
  • Die gesamten Infrastrukturen und Dienste zur Informationsverarbeitung (das digitale Universum) und große Datenansammlungen (Big Data) treiben den Wandel in Gesellschaft, Technologie, Wissenschaft und Wirtschaft
  • Technologien zur besseren Aufbereitung von Informationen haben die Kosten für die Erstellung, Erfassung, Verwaltung und Speicherung von Informationen seit 2005 auf ein Sechstel verringert
  • Die Investitionen von Unternehmen in die digitale Welt sind seit 2005 um 50 Prozent auf vier Billionen US-Dollar gestiegen
SCHWALBACH, 28. Juni 2011 - 

IDC untersucht in der Studie die Menge an digitalen Daten, die im Laufe eines Jahres erzeugt oder kopiert wird. Dabei werden auch die ökonomischen, sozialen und technologischen Auswirkungen dieses Datenwachstums für Menschen und Unternehmen betrachtet. Außerdem bewertet die Studie das Potential für die IT-Industrie, das sich aus dem Entstehen großer Datenansammlungen (Big Data) ergibt.

Eine Chinesische Mauer aus iPads

1,8 Zettabyte Daten sind eine unvorstellbar große Zahl. Ein paar Vergleiche illustrieren die Datenmenge:

  • Wenn jeder täglich drei Tweets absetzen würde, müsste die deutsche Bevölkerung 101.720 Jahre ununterbrochen twittern
  • 1,8 Zettabyte Daten kämen zusammen, wenn täglich 215 Millionen Kernspintomographien von jedem Menschen auf der Welt angefertigt werden
  • Die Datenmenge entspricht mehr als 200 Milliarden HD-Filmen von jeweils zwei Stunden Länge; das reicht für 47 Millionen Jahre ununterbrochenen Filmgenuss
  • 57,5 Milliarden Apple iPads (mit 32 Gigabyte Speicher) könnten diese enorme Datenmenge speichern

Mit 57,5 Milliarden iPads lassen sich imposante Bauwerke errichten:

  • Eine 3.910 Kilometer lange und 31 Meter hohe Mauer quer durch Europa von Moskau nach Lissabon
  • Eine „Chinesische iPad Mauer“, doppelt so hoch wie die echte Chinesische Mauer
  • Eine Fläche aus aneinandergelegten iPads so groß wie die Stadtflächen von München und Berlin zusammen
  • Einen Turm aus iPads, fast 20-mal höher als der Mont Blanc

Sabine Bendiek, Geschäftsführerin EMC Deutschland: „Die Treiber dieses unablässigen Datenwachstums sind verbesserte Technologien und sinkende Investitionskosten. Verglichen mit 2005 haben sich die Kosten für die Erzeugung, Erfassung, Verwaltung und Speicherung von Informationen auf ein Sechstel verringert. Im gleichen Zeitraum sind die Investitionen von Unternehmen in das digitale Universum – Cloud-Dienste, Hardware, Software, Services und Mitarbeiter für die Erzeugung, Verwaltung, Speicherung von Informationen – um 50 Prozent auf vier Billionen US-Dollar gestiegen.“

Die Ergebnisse der Studie auf einen Blick

1,8 Zettabyte Daten sind eine unvorstellbar große Zahl. Ein paar Vergleiche illustrieren die Datenmenge:

  • Ausbau von IT-Personal hält nicht Schritt mit dem massiven Wachstum von Servern, Datenverwaltung und file-basierten Daten: Laut IDC werden die Fähigkeiten, die Erfahrung und die Ressourcen der IT-Mitarbeiter nicht schnell genug ausgebaut, um in allen Wachstumsbereichen Schritt zu halten. Im Laufe der nächsten zehn Jahre (bis 2020) müssen sich IT-Abteilungen darauf einstellen, dass:
    • sich die Zahl der Server verzehnfacht
    • das 50-fache an Informationen verwaltet werden muss
    • die Zahl der Dateien und Container für Informationen auf das 75-fache anwächst, weil immer mehr Embedded-Systeme wie z.B. Sensoren in Kleidung, Brücken oder medizinischen Geräten Daten produzieren und
    • 1,5-mal so viele IT-Experten benötigt werden, um die Daten zu verwalten
  • Cloud Computing Kosten-und Betriebseffizienz: Während Cloud Computing heute weniger als zwei Prozent der Ausgaben im IT-Bereich ausmacht, schätzt IDC, dass 2015 fast 20 Prozent der Informationen von Service-Providern für Cloud Computing verwaltet werden. Das bedeutet, dass ein Bit auf seiner Reise vom Verursacher bis zum endgültigen Löschen in irgendeiner Form in der Cloud verarbeitet wird. Ungefähr zehn Prozent der Informationen verbleiben in der Cloud.
  • Der „digitale Schatten“ hat ein Eigenleben: Die Menge an Informationen, die die Menschen selbst produzieren (Dokumente, Fotos, Video- oder Musikdownloads) ist weit geringer als die Menge an Informationen, die über sie im digitalen Universum erzeugt werden.
  • Die Verantwortung liegt bei den Unternehmen: Rund 75 Prozent der Informationen im digitalen Universum werden von einzelnen Menschen erzeugt, Unternehmen tragen auf die eine oder andere Weise Verantwortung für 80 Prozent der Informationen während ihrer Lebensdauer im digitalen Universum .

Weitere Ergebnisse

  • Unstrukturierte Daten machen mehr als 90 Prozent der gesamten Daten aus. Unternehmen stehen neue Anwendungen zur Erfassung, Suche und Analyse zur Verfügung, mit denen sie Einblicke aus unstrukturiert vorliegenden Daten ziehen können. Diese Tools können Daten automatisch auswerten und verschlagworten, d.h. sie erzeugen Metadaten; die Metadaten wachsen doppelt so schnell wie der zugrundeliegende Datenbestand.
  • Business-Intelligence-Anwendungen werden sich zunehmend auf Echtzeit-Daten stützen. Anschauliche Beispiele sind Autoversicherungstarife, die sich danach richten, wo der Autobesitzer gerade unterwegs ist, intelligente Stromnetzwerke, die die Energieerzeugung steuern, oder Werbebotschaften, die sich automatisch an das Feedback aus Sozialen Netzwerken anpassen.
  • Es stehen neue Anwendungen für die Datenarchivierung zur Verfügung, die die Kosten reduzieren, z.B. mittels Daten-Deduplizierung, Auto-Tiering und Virtualisierung, und auch die Entscheidung erleichtern, was archiviert werden sollte. Neue Sicherheits-Mechanismen und -Anwendungen erkennen die Informationen, die geschützt werden müssen und auch welches Sicherheitsniveau nötig ist. Dies umfasst Threat Protection Devices, Software, Fraud Management Systeme und Reputation Protection Services.
  • Mit Private- und Public-Cloud-Lösungen oder auch einer Kombination aus beidem (Hybrid-Cloud) profitieren Unternehmen von Skaleneffekten und werden beweglicher und flexibler als mit herkömmlichen IT-Umgebungen. Dies wird auf längere Sicht ein wichtiges Instrument für die Bewältigung der Komplexität des digitalen Universums werden.
  • Cloud Computing ermöglicht die Nutzung von IT als Dienstleistung (IT-as-a-Service). Durch das Entstehen großer Datenansammlungen (Big Data) werden Unternehmen zunehmend dazu übergehen, die IT als Service zu beziehen statt in eigene IT-Infrastruktur zu investieren.
  • Das Wachstum des digitalen Universums wird weiterhin das Wachstum der Speicherkapazität übertreffen. So kann ein Gigabyte an gespeicherten Inhalten ein Petabyte an temporären Daten erzeugen, die üblicherweise nicht gespeichert werden, z.B. digitale TV-Signale, die direkt wiedergegeben, aber nicht aufgenommen werden, oder Telefongespräche über ein digitales Telefonnetz.
  • Nur ein Drittel der Informationen im digitalen Universum sind ansatzweise gesichert; nur die Hälfte aller schützenswerten Informationen sind geschützt.
 
 

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