Fachartikel von EMC
Langzeitarchivierungsstrategien
Interview mit Paul Bathe, Business Technology Consultant, EMC Deutschland GmbH
Interview mit Paul Bathe, Business Technology Consultant, EMC Deutschland GmbH
Durchblick in der Vielfalt der Daten-Deduplizierungstechnologien
Prinzipiell ist Daten-Deduplizierung eine Art Virtualisierungstechnologie. Durch die gewaltige Reduzierung von Speicherdaten lassen sich Informationen einfacher verwalten. Zudem werden sie mobiler, während im Vergleich zu vorher die Verwertungsleistung und Effizienz von Speicherinfrastrukturen gesteigert werden kann. Durch Deduplizierung rechnen sich robuste plattenbasierte Infrastrukturen auch für die Datensicherung und viele manuelle Abläufe können automatisiert werden. Auf den ersten Blick sieht das alles zwar rundweg positiv aus, allerdings ergibt sich aus der genaueren Betrachtung der Anwendungsbereiche für diese Technologie ein differenziertes Bild. Viele Anbieter verwenden den Begriff "Deduplizierung" für eine Reihe von Datenreduzierungs-Technologien, von denen viele große Unterschiede in ihren einfachsten Leistungsmerkmalen aufweisen.
Prinzipiell ist Daten-Deduplizierung eine Art Virtualisierungstechnologie. Durch die gewaltige Reduzierung von Speicherdaten lassen sich Informationen einfacher verwalten. Zudem werden sie mobiler, während im Vergleich zu vorher die Verwertungsleistung und Effizienz von Speicherinfrastrukturen gesteigert werden kann. Durch Deduplizierung rechnen sich robuste plattenbasierte Infrastrukturen auch für die Datensicherung und viele manuelle Abläufe können automatisiert werden. Auf den ersten Blick sieht das alles zwar rundweg positiv aus, allerdings ergibt sich aus der genaueren Betrachtung der Anwendungsbereiche für diese Technologie ein differenziertes Bild. Viele Anbieter verwenden den Begriff "Deduplizierung" für eine Reihe von Datenreduzierungs-Technologien, von denen viele große Unterschiede in ihren einfachsten Leistungsmerkmalen aufweisen.
Datendeduplizierung: Kurzer Hype oder Paradigmenwechsel?
Redundante Daten sind überall
Datenwachstum ist die eine Sache, aber wird dieses Wachstum auch immer durch neue, d.h. noch nicht vorhandene Daten verursacht? Denken wir nur an den Rundbrief der Geschäftsführung oder an eine Präsentation an alle Mitarbeiter. Je nach Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter entstehen so mit einem Klick auf die „Send“-Taste des Mail-Systems Hunderte, wenn nicht sogar Tausende von Kopien. Natürlich kann moderne Software solcher Dubletten bereits im Postfacheingang erkennen; es gibt aber auch viele Mitarbeiter, die dieses Dokument direkt auf ihrem PC oder auf ihrem zugeordneten Netzwerk Ordner noch einmal abspeichern – sicher ist sicher!
Redundante Daten sind überall
Datenwachstum ist die eine Sache, aber wird dieses Wachstum auch immer durch neue, d.h. noch nicht vorhandene Daten verursacht? Denken wir nur an den Rundbrief der Geschäftsführung oder an eine Präsentation an alle Mitarbeiter. Je nach Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter entstehen so mit einem Klick auf die „Send“-Taste des Mail-Systems Hunderte, wenn nicht sogar Tausende von Kopien. Natürlich kann moderne Software solcher Dubletten bereits im Postfacheingang erkennen; es gibt aber auch viele Mitarbeiter, die dieses Dokument direkt auf ihrem PC oder auf ihrem zugeordneten Netzwerk Ordner noch einmal abspeichern – sicher ist sicher!
Backup und Archivierung
Datensicherung: Verschiedene Stufen der Paranoia
Ein Unternehmen, das eine Gebäudebrandversicherung abschließt, muss sich fragen lassen, was es zum Schutz seiner Daten gegen Feuer unternommen hat. Offensichtlich ist ja die Wahrscheinlichkeit eines Feuers gegeben. Wenn man sich dieser Frage stellt, führt dies zwangsläufig dazu, dass man Daten einteilen muss zwischen unternehmenskritisch, schützenswert und weniger wichtig. Die nächste Frage ist: Wie wahrscheinlich ist die Katastrophe und wie teuer wäre der Verlust dieser Daten? Diese Einschätzung und die daraus resultierenden Maßnahmen werden im Folgenden als Level Of Paranoia (LoP) bezeichnet.
Datensicherung: Verschiedene Stufen der Paranoia
Ein Unternehmen, das eine Gebäudebrandversicherung abschließt, muss sich fragen lassen, was es zum Schutz seiner Daten gegen Feuer unternommen hat. Offensichtlich ist ja die Wahrscheinlichkeit eines Feuers gegeben. Wenn man sich dieser Frage stellt, führt dies zwangsläufig dazu, dass man Daten einteilen muss zwischen unternehmenskritisch, schützenswert und weniger wichtig. Die nächste Frage ist: Wie wahrscheinlich ist die Katastrophe und wie teuer wäre der Verlust dieser Daten? Diese Einschätzung und die daraus resultierenden Maßnahmen werden im Folgenden als Level Of Paranoia (LoP) bezeichnet.
Netz und
doppelter Boden für das Informationskapital
Weich fallen!
Kein internationales Unternehmen kann sich heute Systemstillstände, geschweige denn Datenverluste leisten. Die Verwaltung von Informationskapital spielt eine immer wichtigere Rolle, denn trotz Datenwachstums und sinkender IT-Budgets müssen Daten im Rahmen festgelegter Service Level Agreements verfügbar sein. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, braucht es eine automatisierte, netzwerkübergreifende Verwaltung der Storage-Ressourcen. Wer Storage Resource Management automatisiert, spannt ein regelrechtes Sicherheitsnetz für den reibungsfreien Produktivbetrieb.
Weich fallen!
Kein internationales Unternehmen kann sich heute Systemstillstände, geschweige denn Datenverluste leisten. Die Verwaltung von Informationskapital spielt eine immer wichtigere Rolle, denn trotz Datenwachstums und sinkender IT-Budgets müssen Daten im Rahmen festgelegter Service Level Agreements verfügbar sein. Um dieser Verpflichtung nachzukommen, braucht es eine automatisierte, netzwerkübergreifende Verwaltung der Storage-Ressourcen. Wer Storage Resource Management automatisiert, spannt ein regelrechtes Sicherheitsnetz für den reibungsfreien Produktivbetrieb.
Digitale Langzeitarchivierung
Beständiger Stein, flüchtiges Byte
Langzeitarchivierung war schon für die Ägypter ein Thema. Ihre Strategie war so gut, dass die Informationen auch nach zwei Jahrtausenden noch verstanden werden. Heute vernichtet der digitale Alzheimer schon nach wenigen Jahren gespeicherte Daten. Natürlich denkt heute beim Thema digitale Langzeitarchivierung keiner an eine solche Zeitspanne. Doch wenn man sich vor Augen hält, dass durch den technischen Fortschritt oft schon nach einem Jahr Hardware- und Software-Lösungen durch neue Versionen abgelöst werden, wird das Problem deutlich: Unternehmen wie auch die Gesellschaft stehen vor einer Flut digitaler Daten, die sie aus rechtlichen, kulturellen oder auch historischen Gründen für die Zukunft aufbewahren müssen - doch wie?
Beständiger Stein, flüchtiges Byte
Langzeitarchivierung war schon für die Ägypter ein Thema. Ihre Strategie war so gut, dass die Informationen auch nach zwei Jahrtausenden noch verstanden werden. Heute vernichtet der digitale Alzheimer schon nach wenigen Jahren gespeicherte Daten. Natürlich denkt heute beim Thema digitale Langzeitarchivierung keiner an eine solche Zeitspanne. Doch wenn man sich vor Augen hält, dass durch den technischen Fortschritt oft schon nach einem Jahr Hardware- und Software-Lösungen durch neue Versionen abgelöst werden, wird das Problem deutlich: Unternehmen wie auch die Gesellschaft stehen vor einer Flut digitaler Daten, die sie aus rechtlichen, kulturellen oder auch historischen Gründen für die Zukunft aufbewahren müssen - doch wie?









